Zu Gast bei Suzette

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Hallo ihr Lieben, etwas länger hat es gedauert seit meinem letzten Blogeintrag, aber momentan ist die Zeit etwas knapp und ich teile deshalb etwas aktiver auf Facebook.

Wer meinen Beitrag über Hong Kong gelesen hat, der wird wissen, dass ich spätestens seitdem großer Fan von Galettes bin. Hä? Französische Küche in Asien? Na ja, bis dorthin haben es die leckeren Buchweizenfladen auch schon geschafft, aber so weit müsst ihr gar nicht reisen, denn auch hier in Berlin gibt es die ein oder andere Anlaufstelle!

Endlich habe ich es zur Creperie Suzette geschafft, obwohl diese eigentlich gerade um die Ecke der Jute Bäckerei zu finden ist. Dieser wirklich wunderbar gemütliche Ort mit seinen großen Fenstern lädt definitiv ein, hier den ein oder anderen Abend zu verbringen (im hinteren Bereich des Ladens hatte sich z.B. eine Geburtstagsgesellschaft eingefunden). Die beiden Inhaber Olivier und Damien schaffen eine sehr schöne, persönliche Atmosphäre und standen mir für meine Fragen beide zur Verfügung. Ich war direkt zur Eröffnung um 18 Uhr dort und hatte somit genug Zeit, meinen Fragenkatalog abzuarbeiten. Die Speisekarten sind einfach in original Tin-Tin (Tim und Struppi)- Bücher eingepinnt, schöne Idee!

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Wichtige Info! Es gibt hier zwar Galettes aus Buchweizen, aber auch “normale” Crepes, die aus Weizenmehl bestehen. Alles wird auf 3 Platten gebacken. Nach jeder Zubereitung wird zwar gereinigt, eine absolute Sicherheit kann aber deshalb nicht garantiert werden. Da ich allerdings die erste Bestellung an diesem Tag war und die beiden ausführlich gebrieft hatte, habe ich mich dafür entschieden, ein Galette zu probieren. Entschieden habe ich mich für das La Roscoff, gefüllt mit hausgemachtem Confit aus Zwiebeln und Tomaten, Schinken, Emmentaler und Ei.

Was soll ich sagen… Es war knusprig, würzig, frisch, meeegalecker, auch wenn der Galette erstmal…naja…optisch etwas langweilig daherkommt (riesengroß war er auch noch, ich hab ihn nicht geschafft).

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Meine Freundin entschied sich für einen Salat mit Ei und Bacon, der im ersten Moment etwas mehr daher machte, doch nach meinem ersten Stück war ich überzeugt, mich für das richtige Gericht entschieden zu haben.

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Wer sich also dazu entscheidet, es hier mal mit einem Galette zu versuchen, sollte sich der Kontaminationsgefahr bewusst sein. Aber man kann im Suzette nicht nur gut essen, sondern auch Freunde eines guten französischen Tropfens kommen hier auf ihre Kosten. Neben Weiß- und Rotwein oder einem Sekt mit Cassis gibt es Cidre aus der Bretagne, der traditionell aus der Tasse geschlüft wird.

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Mein Fazit: Toller Laden mit wunderbar authentischen Gastgebern, wahnsinnig leckeres Essen und eine schöne Atmosphäre. Mein Tip: Um auf der sicheren Seite zu sein sollte man, bei großer Empfindlichkeit, nur einen Besuch direkt nach Eröffnung in Betracht ziehen. Ich hatte übrigens keine Probleme und am nächsten Tag nochmal ein leckeres Mittagessen (nach kurzem anwärmen in der Pfanne).

Hier noch die Kontaktdaten:

Creperie Suzette, Pappelallee 15, 10437 BERLIN, www.suzetteberlin.de

Merci et au revoir! 🙂

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2 comments Write a comment

  1. I have been 2 times to Suzette now, as it is conveniently next to ‘eberswalder’ sbahn, was happily surprised by the warm welcome of the staff , clean cool interior, nice service, but above all, great food! I had a ‘crepe’ ( to much for a big man like me, and my partner a salade! Next time I want both :-))))) I definitely recommend this place, thanks for the initiative, looking forward to go back .

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