Ein Picknick an der Spree mit Pionier Pilsener

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Was gibt es Schöneres als Sommer? Na klar: Sommer und ein kühles Bier. Oder zwei. Oder drei. 🙂

Und so habe ich mich sehr über das große Paket voller Pionier Pilsener gefreut, in dem ich außerdem 3 Packungen Pizza-Teigmischung von Bauckhof und eine Packung Löffelbiskuits von Schär fand. Ein Kochabend sollte es werden – eigentlich. Nach soooo vielen verregneten Sommertagen (in Berlin konnte man Schlauchboot fahren…auf der Straße) dachte ich mir: Lass picknicken, kochen können wir im Winter wieder!! So räumte ich meinen Kühlschrank, um ihn mit Pionier Pilsener zu füllen und machte aus dem Pizzateig einfach Focaccia. (Scoll ganz nach unten für das Rezept!)

Für die von euch, die noch nichts von Pionier gehört haben: Es ist das erste, glutenfreie Bier welches nach deutschem Reinheitsgebot gebraut wird. Weltweit! Der Geschmack ist kräftig und malzig. Und lecker! 🙂 Ich mag die Gestaltung des Labels sehr gerne, es sieht definitiv anders aus als ein traditionelles Bier und so kann man es auf einen Blick im Regal finden.

Also lud ich ein paar Leute ein, die an einem Samstag mitten in den Sommerferien nicht a) im Urlaub, b) auf einer Hochzeit oder c) auf einem Festival waren. Der Wettergott war uns mehr als gut gesonnen und so machten wir uns auf zur Spree mit vielen kühlen Getränken, frischen Blumen und einem Potluck-Menü: Jeder bringt was mit. Ausser mir (Zöliakie) waren Vegetarier und Veganer dabei, ich konnte ausnahmslos alles!!!! essen. Alle Gerichte waren mindestens vegetarisch, grillen war an diesem schönen Fleckchen nicht erlaubt und hat uns auch gar nicht gefehlt.

Zum Nachtisch wollte ich die Löffelbiskuits verarbeiten, allerdings kein klassisches Tiramisu machen. Eine Torte hätte bei dem Wetter den Rucksack oder Kühlbeutel wohl nicht überlebt, also doch Tiramisu, aber diesmal mit Matcha! Grün ist schließlich die Trend-Farbe 2017! Das Rezept findest du auch am Ende des Posts.

Und so saßen wir, bis es dunkel wurde und uns die Stechmücken vertrieben und genossen unser kühles Bier und die mitgebrachten Leckereien. Am Ende sah unsere Decke zwar eher aus wie ein Schlachtfeld, aber alle waren satt und glücklich! Ich kann euch nur empfehlen, am nächsten schönen Sommerwochenende einige Freunde, ein paar Leckereien und vielleicht ein paar kühle Pionier Pilsener einzupacken und das gleiche zu tun, der nächste Winter kommt bestimmt!!

In diesem Sinne: Prost und einen wunderbaren Sommer! Hier folgt unser tolles Menü. Lasst euch inspirieren! Eure Esther

  • Rote Beete Salat
  • Gurkensalat
  • Rohkost mit Frischkäse
  • Brokkoli-Apfel-Salat
  • Tomaten-Gurken-Minz-Salat
  • Baba Ganoush
  • Hummus
  • Mango-Chutney
  • Oliven
  • Rosmarin-Mandel-Cracker
  • Dip aus gekeimtem Quinoa
  • Focaccia mit halbgetrockneten Tomaten, Knoblauch, Salz, Rosmarin und Walnüssen
  • Matcha-Tiramisu

Nun folgen die Rezepte für Focaccia und Tiramisu. Ich bereite viele Dinge aus dem Bauch zu, deshalb hoffe ich, euch die Zutaten und Schritte trotzdem gut widerzugeben. Sollte was fehlen, schreibt mir bitte einen kurzen Kommentar! 😉

So habe ich das Focaccia zubereitet:

Zutaten:

  • 3x Bauckhof Backmischung für Pizzateig
  • frischer Knoblauch
  • frischer Rosmarin
  • halbgetrocknete, in Öl eingelegte Tomaten (oder frische Tomaten oder welche aus der Dose)
  • grobes Meersalz
  • frischer Pfeffer
  • eine Handvoll Walnüsse
  • Olivenöl

Den Teig nach Anleitung zubereiten. Ausser Wasser und Öl habe ich frischen, gehackten Rosmarin dazugegeben. Je nachdem, wie intensiv der Rosmarin-Geschmack sein soll, kann man die Menge variieren.

Für eins der Brote Walnüsse in der Pfanne ohne zusätzliches Öl rösten, danach etwas kleinbröseln und mit in den Teig geben.

Das schöne am Bauckhof-Teig ist, dass er nicht gehen muss und man ihn sofort backen kann. Da ich keine Pizza machen wollte, ist mir das ausrollen erspart geblieben. Ich habe eine flache, breite Backform eingefettet (Backpapier tuts auch), den Teig dort mit nassen Fingern reingedrückt und ein wenig Olivenöl draufgeträufelt.

Eins der Brote und das mit den Walnüssen habe ich mit grobem Salz und Rosmarinzweigen bestreut, durch das Olivenöl klebt alles gut. Das 3. habe ich mit den kleingeschnittenen Tomaten, Salz, Pfeffer und Knoblauch dünn belegt.

Da ein Focaccia dicker ist als ein Pizzaboden, habe ich die angegebene Backzeit von 15-20 Minuten um 10 Minuten verlängert. Die Brote waren immer noch sehr saftig innen und knusprig aussen.

Die ersten beiden Brote habe ich direkt nach dem backen mit frischem Knoblauch abgerieben. Dazu einfach eine Zehe in der Hälfte durchschneiden und ordentlich über das Brot reiben. So bekommt man einen feinen Knoblauch-Geschmack ohne dass es zu viel wird.

 

Rezept für das Matcha-Tiramisu (auch Matchamisu genannt):

  • 1 Packung Schär Savoiardi (Löffelbiskuits)
  • 500g Mascarpone (Wer es etwas leichter mag, kann hier auch einen Teil mit Quark ersetzen.)
  • 3 Eier
  • Prise Salz
  • 200g Zucker (bzw. Ersatz, ich habe 100g Zucker und 100g Erythrit benutzt)
  • 4-5 TL Matcha-Pulver (je nachdem, wie intensiv man den Geschmack mag)
  • Vanilleschote
  • Johannisbeeren (man kann auch andere Beeren nehmen oder sie ganz weglassen)
  • heisses Wasser

Die Eier trennen und die 3 Eiweiße mit einer Prise Salz steif schlagen, dann 100g Zucker dazugeben und weiterrühren, bis er sich gelöst hat. Du solltest jetzt ein glänzende Masse haben, die fast wie Plastik aussieht.

Die 3 Eigelbe mit 100g Zucker und frischer Vanille schaumig rühren, dann die Mascarpone dazugeben und alles miteinander verbinden. 2 TL Matcha-Pulver in heißem Wasser auflösen und unter die Masse rühren, bis alles einheitlich grün ist. Sollte dir die Farbe nicht „knallig“ genug sein, kannst du mit ein wenig Lebensmittelfarbe nachhelfen.

Den Zuckerschnee unter die Mascarponemasse heben, nicht rühren, so bleibt alles richtig fluffig.

Da ich das Tiramisu für ein Picknick zubereitet habe, habe ich mir einige kleine Gläschen zurechtgestellt. Wenn du es Zuhause servierst, bist du mit einer großen Form besser beraten, da die Löffelbiskuits dort gut reinpassen.

2 weitere TL Matcha-Pulver in ca 100ml heissem Wasser auflösen, die Löffelbiskuits mit allen Seiten kurz hineintauchen und in fummeliger Kleinarbeit ins Glas quetschen (wie ich es getan habe) oder eben eine Lage in eine größere Form legen.

Darauf eine ordentliche Lage Creme und ein paar Beeren, dann wird das ganze wiederholt und eine zweite Lage mit getränkten Biskuits, Creme und Beeren. Je nach Form und Menge könnt ihr auch noch eine dritte Lage machen. Oder eine vierte und fünfte. Dann kommt das ganze in den Kühlschrank, am besten über Nacht. Kurz vor dem servieren kann man etwas von dem Matcha-Pulver draufstreuen.

Ich mochte den Geschmack der süß-sauren Beeren zu dem herben des Matcha total gerne. Wer Alkohol am Dessert mag (bei der klassischen Variante kommt Marsala oder Kaffeelikör dazu) kann die Biskuits zusätzlich in Orangenlikör tauchen.

 

Den Bauckhof Pizzateig und die Schär Löffelbiskuits bekommst du z.B. auf www.querfood.de.

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