Mein glutenfreier Ausflug nach Hong Kong

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Mit ein wenig Verspätung darf ich euch jetzt von einer -in vieler Hinsicht- großartigen Woche berichten. Bitte lest diesen Eintrag mit großer Aufmerksamkeit, denn obwohl ich dieser wunderbaren Stadt diesen Bericht widme, muss man als glutenfreier Esser hier wirklich gut aufpassen! Das Verständis der Restaurantangestellten ist eben doch in den meisten Fällen ein anderes, als wir es mittlerweile gewohnt sind (zumindest in Europa).

Meine Reise begann am Frankfurter Flughafen. Diesmal war die Fluggesellschaft meiner Wahl die Lufthansa, mit der ich bis dato nur einmal geflogen war. Natürlich hatte ich im Voraus ein glutenfreies Mahl bestellt, welches mir dann auch serviert wurde. Schon einige Male hatte ich beim Reisen ziemliches Glück gehabt (auch z.B. auf einem LH Flug nach NY), doch diesmal war das Abendessen leider etwas enttäuschend. Klar, ich erwarte kein Gourmetessen in der Eco-Class eines Fliegers, aber ich habe nur die Hälfte von Reis, Fisch und Co aufgegessen. Das Frühstück war dagegen echt lecker!

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GF Abendessen auf dem Hinflug

GF Frühstück auf dem Hinflug

GF Frühstück auf dem Hinflug

Nach meiner Ankunft in Hong Kong kehrte ich mit meinem Freund Christian zum Abendessen bei einem Geheimtip-Thailänder ein. Als “normaler” Tourist würde man den niemals finden, denn er befindet sich in einer dunklen Gasse, man muss klingeln und mit dem Fahrstuhl in die erste Etage fahren. Dass man einen Aufzug nutzen muss, ist hier nichts Ungewöhnliches. Egal, ob man zum Friseur, einkaufen oder essen geht. Die Grundfläche Hong Kongs ist nun mal sehr klein, deshalb befindet sich alles eher oben. Wie ihr vielleicht schon gelesen habt, liebe ich thailändische Küche! Und das Beste daran ist, dass fast alles glutenfrei ist! Wir bestellten also einen grünen Papayasalat, eine sauerscharfe Suppe mit Kokosmilch und Garnelen, ein Curry und zum Nachtisch eine Pumpkin Creme, die, zugegeben, ekelhaft aussieht, aber unglaublich gut schmeckt. Das äussere ist tatsächlich noch der Kürbis, der irgendwie gekocht oder gedämpft wurde, innen befindet sich eine helle Creme aus Kürbis, Kokosmilch, Ei und Zucker. Wirklich ein Traum, müsst ihr bei Gelegenheit unbedingt probieren!!

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Som Tam (grüner Papayasalat)

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Tom Yam Goong (sauerscharfe Suppe mit Kokosmilch und Garnelen)

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Pumpkin Creme

Thai Nachtisch2

Pumpkin Creme

In den nächsten Tagen war ich immer mit meinem vorher zusammengestellten “glutenfreien Stadtplan” unterwegs, denn ich wollte gerne den ein oder anderen Spot auszuprobieren. Ganz in der Nähe meines Hotels in Central besuchte ich zu allererst das MANA Fast Slow Food. Ein veganer Laden, der sich ganz der frischen Zubereitung gesunden Essens verschrieben hat. Hier gibt es, neben Weiß- und Vollkornbrot, auch hausgemachtes, glutenfreies Brot! Also fand ich mich zur Mittagszeit dort ein und es war leider sehr voll, so dass ich nur kurz mit der Dame am Bestelltresen sprechen konnte. Auf meine Nachfrage, ob alles separat zubereitet wird, antwortete sie mir mit: Yes!, doch -ganz ehrlich- so ganz sicher war ich mir nicht. Leider hat man auch keinen Einblick hinter die Theke und mit einem etwas flauen Gefühl im Magen bestellte ich ein Mana Joy, ein gerolltes (gf) Brot, gefüllt mit Tomate, Avocado, Knoblauch-Majo, Zataar (eine hausgemachte Gewürzmischung), Salat und Minze. Dazu gabs einen frischen Karotten/Apfel/Ingwer Saft. Bezahlt wird sofort und man bekommt eine Art Pager in die Hand gedrückt, der anfängt zu summen und zu blinken, sobald das Essen fertig ist. Man kann also auf der Straße oder in einer Ecke des wirklich toll eingerichteten Ladens warten, ohne was zu verpassen. Neben gesundem Essen wird sehr viel Wert auf recycelbare Materialien gelegt (sogar bei Strohhälmen und Bechern). Die Preise hier sind für HK absolut ok, es geht bei ca 2,50€ für ein einfaches Brot los, eine Suppe kostet um die 4€. Die gerollten Brote kosten in der “langen” Version um die 8€, Kuchen um die 5€, Säfte 4€. Das Angebot reicht von besagten Broten über Salate, Hummus, vegane Teller bis hin zu Nachtischen wie Kuchen und Energiebällchen (alles glutenfrei!). Ausserdem gibts ein gf Bier, doch dafür war es mir noch etwas zu früh… Zu meinem Brot: Es war unglaublich lecker!! Das Brot an sich warm und fluffig, die Füllung perfekt aufeinander abgestimmt.

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Ich war ein paar Tage später wieder hier, zu einer Uhrzeit, die mir mehr Zeit zum nachfragen gab. Natürlich wollte ich wieder wissen: wird das separat zubereitet? Und die Mitarbeiterin sagte: Wir haben einen extra Ofen für die glutenfreien Brote. War ja schon mal was. Dann wollte ich es aber genau wissen und sagte, dass ich wirklich sehr empfindlich bin und ob sie den jungen Mann, der das Essen zubereitet, fragen könne, ob er wirklich gut achtgeben und sogar seine Handschuhe wechseln kann. Das war kein Problem! Sie sagte dann auch, dass sie nichts 100% sicherstellen könnte, was ja klar ist. Aber sie gaben sich definitiv Mühe und ich würde wieder hingehen (nicht zur Lunchtime!!). Toller Laden, und tolle Website! Schaut selbst!

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Am zweiten Tag probierte ich den nächsten Laden aus, den ich auch zu Fuß erreichen konnte, das Noodle Mi in Cheung Wan: ein kleiner Vietnamese, sehr gemütlich eingerichtet, mit Sitzplätzen am offenen Fenster (in HK nicht normal, denn die Straßen sind normalerweise nicht sehr leise). Schon von Weitem konnte ich hier auf dem Schild groß GLUTENFREE lesen und so fing ich voller Vorfreude an, in der Karte zu lesen. Laut dieser konnte alles glutunfrei bestellt werden. Was mir ein großes Fragezeichen ins Gesicht zauberte. Sollte ich jetzt wirklich frittierte Frühlingsrollen essen können??? Also rief ich die Bedienung und fragte, ob die Rollen wirklich gf seien. Und dann kam die niederschmetternde Antwort: Nehm doch lieber die Sommerrollen. Ok. Erste Enttäuschung. Ich denke, dass für alles eine Friteuse genutzt wird. Nach zwei weiteren Fragen merkte ich schon, dass Madame wirklich gar keine Ahnung hat, was glutenfrei überhaupt bedeutet. Also ging ich auf Nummer Sicher und bestellte als Vorspeise Sommerrollen und als Hauptspeise eine Reisnudelschale mit Huhn.

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Veggie Sommerrollen

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Reisnudeln, Gemüse, Sprossen und Hühnchen
Optik: 1, Geschmack: 5

Leider war wirklich alles enttäuschend. Zuerst kam meine Hauptspeise mit Röstzwiebeln als Garnitur und ich musste es wieder zurückgehen lassen. Dann gab es gar keine Soße, das Essen war trocken und hat eigentlich nach gar nix geschmeckt. Wer also auf der Suche nach glutenfreiem, vietnamesischem Essen ist, der muss bestimmt nicht hierher kommen! Liebes Noodle Mi Team: Bitte mal ordentlich informieren!!

Meine nächsten Erlebnisse waren da wieder vielversprechender. Ein absoluter Tip ist “La Crêperie”, ein französisches Restaurant, welches zweimal sehr zentral in HK zu finden ist. Hier gibt es ausnahmslos original Essen aus der Bretagne: Crêpes, Kuchen, Muscheln, Austern, … Und das Beste: Alle Crêpes werden aus Buchweizenmehl hergestellt und sind somit 100% gf! Ich entschied mich zum Mittagessen für eine Variante mit Käse, Schinken, Pilzen, einem Ei ‘sunny side up’, Tomaten und Salat. Und ich kann nur sagen: WOW! 5 Sterne! Schmackhaft, fluffig, lecker!

La Creperie

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Neben sehr vielen herzhaften Varianten gibt es natürlich auch süße, die bei mir leider nicht mehr reinpassten. Doch meine beiden Tischnachbarinnen bekamen gerade zwei davon und die zufriedenen Laute vom Nebentisch ließen annehmen, dass es wohl auch ganz gut schmeckte. Ein paar süße und herzhafte Fotos hält die Facebook-Seite der “La Crêperie” für euch bereit!

Mein nächster Tip ist eine relativ neue Fast-Food Kette in HK: Das Cali-Mex. Wie der Name schon sagt, gibt es hier mexikanische Küche, allerdings im California Style.

http-::hungryhk.blogspot.de:2014:10:cali-mex-hong-kong

Quelle: http-::hungryhk.blogspot.de:2014:10:cali-mex-hong-kong

Hier gibt es einige glutenfreie Varianten der Speisen und man kann, was mich immer sehr entspannt, durch eine große Glasscheibe hinter die Theke sehen. Alles ist sehr sauber, jede Zutat hat ihren eigenen Löffel und die Mitarbeiterin zog sich vor der Zubereitung neue Handschuhe an (ohne nachfragen!).

Cali Mex Theke

Blitzsaubere Theke im Cali Mex

Ich entschied mich also für Homemade Crunchy Tachos, klassisch gefüllt mit Hackfleisch, Tomaten, Guacamole, Sour Cream, Salat und Käse. Sehr spicy und sehr lecker! Für ca 8€ auch wieder ein absolut bezahlbares Vergnügen in HK! Die knusprigen, hausgemachten Schalen werden in einem kleinen Körbchen serviert und man bekommt Besteck aus Holz, was ich sehr schön fand.

Cali Mex Food

Da ich sehr früh dran war, konnte ich sehen, dass hier wirklich frische Zutaten verarbeitet werden. Gerade kam eine Lieferung Avocados, aus denen in der Küche die Guacamole hergestellt wurde. Auch hier lohnt es sich, mal einen Blick auf die hauseigenen Fotos der Facebook Seite zu schauen! Auch die verschiedenen Filialen findet man hier!

Wer Lust auf ein Stückchen Kuchen bekommt (oder lecker essen möchte), sollte einen Abstecher zum alteingesessenen Life Café machen, einem Biorestaurant, das sowohl vegetarische, als auch teilweise vegane und natürlich glutenfreie Lebensmittel anbietet. Ich war in der Take Away Deli Filiale, hier gibt es nur eine “kleine” Auswahl an Leckereien. Das komplette Angebot des Life Café kann auf deren Website nachgelesen werden.

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Life Cafe1

Nachdem mir der Mitarbeiter versichert hatte, dass es für alles eine extra Zange gibt, entschied ich mich für ein Stück Chocolate Cake, zugegeben, 5€ waren nicht ganz günstig. Doch nach dem ersten Biss hätte ich auch noch einen Euro draufgelegt! Suchtgefahr!! Leider war ich erst an meinem vorletzten Tag hier, sonst hätte ich, neben einigen Erinnerungen, mit Sicherheit noch etwas Hüftgold mit nach Hause gebracht…

Ansonsten gab es für mich noch das ein oder andere Essen in teilweise sehr opulenten und machmal ganz einfachen chinesischen und japanischen Restaurants. Seafood steht immer weit oben auf meiner Liste!!

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Handroll im Sushi Restaurant

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Sashimi Platte

Seafood

Seafood Platte für 2 im Watermark

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Mittagessen mit Jakobsmuscheln, Gemüse, Gambas und fried rice (alles ohne Sojasoße) auf der Fischerinsel Cheng Chau

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LOVE IT: Edamame (Sojabohnen mit Meersalz)

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Geflämmtes Rindfleisch beim Japaner (gut zu erkennen an der marmorierten Struktur und zart wie ein Stück Butter!)

Mittlerweile gibt es hier auch zahlreiche Läden, die sich auf Spezialnahrung (meist auch Bio) spezialisiert waren. Da es viele Produkte z.B. aus den USA, aus Australien oder Neuseeland gibt, die ich aus Deutschland nicht kenne, habe ich mal eine Tüte voll eingekauft (bei Nature’s Village in Central). Die Sachen sind in HK noch um einiges teuerer als in Deutschland, aber ich war ja im Urlaub! Die Brezeln sind superlecker, genau wie die beiden unteren Riegel, die beiden oberen würde ich essen, wenn ich gaaaanz viel Hunger habe… 😀

Einkäufe

 

Ein paar Adressen zum Einkaufen liste ich euch auf, teilweise gibt es mehrere Filialen (auf HK Island, Kowloon und teilweise auf den Inseln). In HK ist es normal, seine Einkäufe online zu bestellen und sich liefern zu lassen, was diese Läden auch zum größten Teil anbieten.

So, nun neigt sich mein sehr ausführlicher Bericht seinem Ende, ich hoffe, der ein oder andere hat bis zum Schluss durchgehalten. Abschließend kann ich sagen, dass sich in Hong Kong sehr viel in Bezug auf gesunde Ernährung tut, überall eröffnen Bio-Delis und Läden, die frisch gepresste Säfte aus Bio-Obst verkaufen. Das Thema Zöliakie hat allerdings noch einen holprigen Weg vor sich und längst ist nicht überall, wo glutenfrei drauf steht, ist auch glutenfrei drin!! Trotzdem möchte ich jedem, der die Möglichkeit hat, einen Besuch in dieser Stadt empfehlen! Dazu noch ein paar Links:

Ein toller HK Ratgeber für Mädels (auf englisch): Sassy Hong Kong, auch mit einigen Berichten zum Thema Gluten (inkl. vieler Orte und Tips, die ich nicht mehr geschafft habe)!

Ein deutschsprachiges Magazin mit vielen Tips und tollen Berichten gibt es ebenfalls: InHK. Hier gibts viele Insider-Tips, die man in sonstigen Reiseführern nicht finden kann.

Und natürlich die Seite des HK Tourism Board. Hier gibt es alle möglichen Infos von Hotels bis zu Urlaub mit Kindern oder im Rollstuhl.

Als letztes hier noch die Bilder meines 50/50 Lufthansa Menüs der Rückreise (mit einem seeeeehr trockenen Brötchen), 50% waren hier wieder sehr gut (Frühstück), die anderen 50% eher ‘interessant’:

LH Abendessen Rückflug

Pangasius, Reis, Gemüse, Salat

LH Frühstück Rückflug

Omlette, Kartoffeln, Tomaten, Spinat, Pilze

 

 

2 comments Write a comment

  1. Hallo Esther,

    toll dass du deine Erfahrungen öffentlich machst!
    Ich als “Zöli-Neuling” bin froh, dass ich mitlerweile in Deutschland zurecht komme.
    Ich bin ab Januar für ein halbes Jahr in Hong Kong und weiß überhaupt nicht, wie ich das mit dem Essen machen soll. Ich hab die Job-Zusage vor der Diagnose bekommen.
    Du hast erzählt, du hättest dir einen Stadtplan erstellt?
    Kannst du mir diesen evtl. zur Verfügung stellen?
    Dass du in deinem Bericht bereits Läden aufgezählt hast, die gf Nahrung anbieten, erleichtert mich sehr!

    Viele liebe Grüße,
    Lisa

    • Hallo Lisa!
      Meine Antwort hat etwas auf sich warten lassen…ich komme gerade erst aus Sri Lanka zurück!
      Erst einmal herzlichen Glückwunsch zu deinem neuen Job in Hong Kong, einer wahnsinnig tollen Stadt, die dich mit vielen Unglaublichkeiten überraschen wird! Und ich kann dich beruhigen: Hong Kong ist sehr “westlich” und man bekommt eigentlich alles, wobei viele Dinge immens teurer sind als hier (z.B. ein ordentlicher Käse, da kann ein 100g Stück schon mal um die 7€ kosten). Die Stationen meines Stadtplans inkl. Adressen findest du im Prinzip in meinem Post, einen speziellen Plan mit Markierungen habe ich nicht erstellt.
      Traditionelle, chinesische Küche wird schwer sein für dich, alles wird mit Soja-, Oyster- oder sonstiger Soße gekocht und meist schwimmen Meat- oder Fishballs in den Suppen, deren Zusammensetzung man nur erahnen kann. Vieles ist ausserdem frittiert, also gar nix für uns. Pack dir auf jeden Fall eine Flasche Soja-Soße ein (Tamari). So kannst du die vielen Sushi-Läden der Stadt besuchen und -je nachdem wo du essen gehst- auch mal den Koch fragen, ob er das Gericht mit deiner Soße zubereiten kann, das mache ich auch öfter so. In jedem größeren Supermarkt gibt es ausserdem ganz frisches Sushi in unterschiedlichster Form TO GO, also z.B. eingepackt in kleine Tütchen. Sowas kannst du immer als Snack kaufen, sogar in die Tasche stecken und es macht ordentlich satt. Ansonsten findest dort du alle möglichen Restaurants, die das Herz begehrt von sehr günstig bis ultra teuer. Gut und recht unproblematisch sind ausserdem Thai und Vietnamese. Vergiss nicht, jedes Mal auf dein Problem aufmerksam zu machen, auch wenn du schon einmal dort warst. Nimm dir am besten einen Zettel mit (sowas wie die “Bitte an den Koch” vom DZG), den du auf Englisch immer dabei haben und ausserdem auf Chinesisch übersetzen lassen solltest. Ich habe oft den Satz gehört: “Da ist nichts drin”. Nachdem ich dann gesagt habe: “Sehr gut, denn schon bei der kleinsten Menge muss man den Krankenwagen rufen” wurde die Aussage oft geändert zu: “Na ja, ein bisschen Sojasoße oder irgendwas sei ja schon drin”. Du solltest also ruhig etwas übertreiben, denn diese Art von Krankheit ist in Asien nicht sehr bekannt und wird demnach auch nicht sehr ernst genommen.
      Ich hatte damals das Glück, einen kleinen Ofen in meiner Wohnung zu haben, in dem ich mir zum Wochenende ein kleines Brot backen konnte (Backmischung gekauft bei Little Giant: http://www.littlegianthk.com). Ausserdem gibt es in Hong Kong einen Kuchen, der nur aus Ei, Zucker und Reismehl besteht. Er ist gelb und heisst Spongecake, da er Aussehen und die Konsistenz eines Schwammes hat. Hört sich komisch an, schmeckt aber super!! Es gibt kleine Süssigkeitenläden die “Mochis” anbieten, das sind kleine Bälle aus Klebreismehl, gefüllt mit Kokos und/oder Erdnüssen. Unbedingt probieren!!
      Packe dir für die ersten Tage, in denen du in der Orientierung bist, am besten ein paar Sachen ein und nimm dir vor Ort einen Tag, um deine Umgebung und die Möglichkeiten zu erkunden. Und frage immer viel nach, lieber 2 oder 3 Mal. Auch wenn man denkt, man nervt.
      Das war jetzt schon sehr ausführlich, du kannst mich aber sehr gerne für weitere Fragen anschreiben (per Mail: esther@gluless.kitchen).
      LG, Esther

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